Heimlich habe ich schon im Juli damit angefangen, meinem Redaktionsplan einen gewissen Rahmen zu geben. „Interview“ war da das große Thema – obwohl du die Ergebnisse noch gar nicht sehen kannst. (Kommt noch, sonst wär’s irgendwie doof.)

Im August: „Summer Love“. September war „Time Out“. Und welches Thema, Motto, Dings mich durch den Oktober begleitet, durch meine Storys, meinen Newsletter, überall und alles, das verrate ich dir gleich. Bisschen Geduld nur noch, bitte.

Licht aus, Spot an:mein Monatsmotto

Spotlight habe ich das genannt. Besagtes Dings. Mein Monatsmotto. Das große Thema, das mir vier Wochen lang einen Rahmen gibt für Blogbeiträge und Newslettergeschichten, für alles, was ich eben so raus in die Welt setze und im Redaktionsplan zusammensammle. Damit der diesen Namen auch verdient.

Nicht, dass jedes Fitzelchen sich ausschließlich nur noch darum dreht, aber doch: ein rotgeringelter Faden zieht sich durch.

Rot(geringelt)er Faden für den Redaktionsplan und andere wahnwitzige Ideen

Wahnwitzig, weil planen ja so gar nicht mein Ding ist. Aber ich muss dann doch zugeben, Redaktionspläne haben was. Die geben mir einen gewissen Rahmen, eine Richtung, in die ich dann wieder losrennen und vorpreschen kann. An einem solchen Monatsmotto habe ich wirklich viel Spaß.

Und, was ist jetzt mit dem grade begonnenen Oktober? Da heißt es „Konfetti“. Ja ok, jetzt nicht soo kreativ, wie du vielleicht erwartet hast. Aber aber ABER: Gibt ’nen Grund. Nen gewichtigen Grund sogar.

Konfetti am Klemmbrett im Büro von Sandra Walzer

Erst mag ich ein bisschen ausholen. Magste mit? Dann los, ein paar Jahre zurück. Zehn, um genau zu sein. Ganz genau: 4. Oktober 2010. Der erste Tag meiner Selbstständigkeit. Das ist wahrlich ein Grund, Konfetti zu werfen, findste nicht auch?

Weil ich Geburtstage mag, die Feiern, die großen Gelegenheiten und kleinen Dinge, Geschenke, buntes Papier, fröhlich tanzende Schnipsel, na, da wars für mich selbstverständlich, dass ich im Oktober einfach mal mich selbst feiere. Finde, das hab ich verdient.

Macht man ja viel zu selten, sich und die eigenen Erfolge feiern. (Ich zumindest.) Aber ich habe über die Jahre gelernt und gespürt, das gehört im Business dazu. Besondere Ereignisse, tolle Projekte, Meilensteine oder einfach ein geschaffter Tag, sie alle verdienen Tusch, Trompeten, Ta-dah.

Kopf machen wir uns wahrlich schon viel zu oft und zu sehr. Werfen wir lieber Konfetti auf das, was gut ist und gut war und gut sein darf. Let’s put a little light into our day.

Celebrate thelittle things

Und dieses little light, das ist eben bei mir im Oktober (und längst nicht nur da) kreisrund und bunt. Ich muss jedes Mal ein bisschen schief grinsen, wenn ich die Kiste mit „Konfetti“-Beschriftung im Regal sehe. Zack: Mission erfüllt. Jahaa, ich habe eine Konfettikiste. Toll, wa?

Was mein Redaktionsplan im November bereithält? Noch geheim. Schau doch einfach mal heimlich wieder rein, dann siehst du’s schon, mein Monatsmotto. Ich mach’s nicht so schwer. Weil – a little light(er) goes a long way. Grade in dunkelkalten Monaten. Das für Dezember steht übrigens auch schon, und sogar das für Januar, hello. Da freu ich mich schon drauf. Du dich auch?