Hast du schon mal eine Visitenkarte von mir in die Hand gedrückt bekommen? Oder etwas auf Fräulein’schem Briefpapier gesehen? Dann hast du sie vielleicht entdeckt: die kleinen Kritzeleien auf der Rückseite. Oder Vorderseite, hm. Jedenfalls, auf der Seite, die nicht mit Name und Infozeugs bedruckt ist. Mal eine Zitrone, mal ein Totenkopf. Gibt’s ganz viele von.

Was steckt dahinter? Oder eher, was steckt drin? Eine Geschichte steckt drin. Pro Kritzelei eine, vom selbst Zeichnen und vom Mut, was auszuprobieren. Und alle erzählen was von mir, einfach so, weil ich Lust drauf habe. Hast du auch Lust? Lust, was über mich zu erfahren? Dann halte Ausschau nach den Kritzelgeschichten.

Die Story vomLogokopf

Du findest sie hier in den Storys, nach und nach und immer mehr und ganz sicher auch bald „deine“, passend zu der Kritzelei, die auf deiner Visitenkarte sitzt. Übrigens: In den Kopf geplumpst ist mir die Idee dazu beim Blick auf mein Logo. Zu dem gibt’s nämlich selbstredend auch eine Geschichte. Vielleicht fang ich heute und hier mal mit dieser jener Story zu Sandras Logo an, und wie ich plötzlich selbst zeichnen sollte.

Illustration Kopf Sandra Walzer

Mal doch mal

Ein Logo besteht manchmal aus Bild-, manchmal aus Wortmarke, und manchmal ist es auch eine Wort-Bild-Marke, so wie bei mir. Aber das wolltest du nicht wissen, I know, also widmen wir uns lieber der Bildmarke, sprich: meinem Kopp. Grafik Designer und Illustrator meines Herzens, Tony, bekam vor ein paar Jahren die Aufgabe von mir, „Tony, ich brauch n neues Logo.“ Also setzen wir uns wieder mal zusammen an den Tisch, da sind wir unschlagbar, und sprachen über Hundefutter und Ex-Kunden und Frühstück und mich.

Irgendwann meinte er dann, ok Sandra, pass auf, du könntest dich doch selbst zeichnen. Ich (maulend): „Kann nicht malen.“ Er: „Mach doch einfach mal.“ Ich: „Kann aber doch nicht sieht doof aus, mimimi.“ Er: „Los.“ Ich: Stift zur Hand. Was dabei herauskam, siehst du oben auf dieser Seite und auf allen anderen Seiten und überall, wo Fräulein Walzer drinsteckt und draufsteht. Mit minimalem Feinschliff vom Profi, weil ich eben doch nicht alles kann, aber weitgehend so wie an Tonys Tisch aufs Papier gebracht.

Ich bin bis heute sehr verliebt in diese Bildmarke; nicht, weil ich sie selbst zeichnen malen illustrieren durfte, sondern weil sie entstand, wie sie entstand. Durch Zuspruch und „Ich glaub an dich, mach doch einfach mal“, durch Freundschaft und Erfahrung und Beginner’s mind, kindliche Freude und kindisches Gegiggel. Durch die Überraschung, vielleicht doch was zu können (ok, malen bzw. zeichnen kann ich trotzdem nicht, finde ich) und das umwerfende Gefühl, zu mögen, was da entstanden ist.

Dieser Moment am Tisch hat mich dazu gebracht, wieder mal etwas Neues zu wagen, mich wieder mal neu zu erfinden und Mut zu beweisen. Etwas nicht zu können, wohl aber zu versuchen, das braucht in der Tat sehr viel Mut. So wie die Suche nach deiner innersten Geschichte, der „story of your true self“. Die helf ich dir auch gern suchen, so wie Tony mir geholfen hat. Aber das ist ne andere Geschichte. Die vom Logokopf kennst du jetzt.

Die von der Zitrone, der Libelle, vom Brot und vom Ufo, vom Astronauten und der Avocado, der Schokolade und viele mehr kannst du nach und nach hier im Blog zwischen den anderen Storys entdecken. Viel Vergnügen dabei, und: nur Mut. Probier was aus, das du nicht kannst.