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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Endstation München

Als Brillenfräulein bin ich „nebenan“ auch noch unterwegs, sehe die Welt durch zwei Gläser und war im Januar in München. Zur Brillenmesse. Mit Brillenmenschen. Und mit endlos vielen Brillen. Lesen Sie selbst ~ hier in Kürze, beim Brillenfräulein auch lang.

14 Minuten zu spät, macht aber nichts, ich hab’s (noch) nicht eilig. Servus Minga, das sagt man doch hier so? So sahen wir uns nach einem knappen Jahr am 12. Januar wieder. Endstation München Hauptbahnhof, für mich und für die Dame, die der Überzeugung war, wir würden besprüht, um die Dezimierung der Weltbevölkerung und vermutlich irgendwann das Ende der Welt und der Menschheit herbeizuführen. Mir schwirrt heute noch der Kopf, aber interessant war es allemal, eine solche Ansicht live zu erleben.

 

opti 2018 – Leuchter am Stand von Lunor via Fräulein mit Brille

opti 2018 – Nina Mur via Fräulein mit Brille

 

Vom Hauptbahnhof in zehn Minuten …

Länger ging’s tatsächlich nicht, und auch sehr unkompliziert. U-Bahn Richtung Sendlinger Tor, umteigen, weiter zur Poccistraße, aussteigen, alles wie im Schlaf, weil von letztem Jahr noch im Kopf. Faszinierend, was das Hirn zu leisten vermag, während ich zu Beginn der Weihnachtsferien wieder vergessen habe, den Wecker auszustellen, und bereits dreimal nach (!) dem Einkaufen gemerkt habe, dass die Haferflocken leer sind. Von der U-Bahn ins Hotel gefallen, und mit dem Schritt ins BOLD München Zentrum bin ich dann endgültig angekommen. opti 2018, thanks for having me.

Fräulein mit Brille, angenehm

Als Fräulein Ideenfinderin finde ich die richtigen Worte, das wissen Sie. Wissen Sie auch, dass ich als Fräulein mit Brille die Welt durch zwei Gläser betrachte und das ebenfalls in Worte fasse? In Blogformat, hier. Und in ebendieser Funktion als Brillenfräulein war ich Freitag bis Sonntag Mitte Januar unterwegs auf der opti, DER Brillenmesse in Deutschland. Die opti gehört zu den großen Drei der augenoptischen Fachmessen in Europa, neben Silmo und Mido. Reihenfolge beliebig bzw. abhängig davon, wen Sie fragen. Ich frage Dr. Patrik Hof, weil er es war, der mich auch diesmal wieder eingeladen hat, mit dabeizusein. „Wir haben einfach eine wirklich gute Orga“ antwortet er diplomatisch, und damit hat er sowas von recht.

 

opti 2018 – la eyeworks via Fräulein mit Brille

opti 2018 via Fräulein mit Brille

 

Was genau ich auf der opti getragen habe, wie viel ich gelaufen bin, was 2018 der neue heiße Sch… Also, was es über die Brillen an sich, meine Lieblingslieblinge von Dieter Funk und Sashee Schuster, aber auch Neuentdeckungen wie Neubau Eyewear oder Nina Mûr zu berichten gibt, können Sie lesen – dafür ziehe ich die Lieblingsbrille auf und stehe Ihnen als Fräulein mit Brille zur Verfügung.

An dieser Stelle nur so viel: Rund nimmt keine Ende, filigran-minimalistische Metallfassungen und Materialmix (Papier! Stein! Holz!) ebenfalls nicht, Retro wird wohl niemals untergehen. Im Gegenteil – wer jetzt auf Vintage setzt, oder eher Vintage aufsetzt, ist ganz vorn und oben mit dabei. Dazu eine gewagte Portion Geometrie, Doppelsteg und schräge Formen, fertig ist die neue Brillenmode. Aber darüber wollte ich hier doch gar nicht im Detail …

 

Paper Eyes, Brillen aus Papier – Fräulein mit Brille ist Fan

Paper Eyes, Brillen aus Papier – Fräulein mit Brille ist Fan

Me & Paper Eyes <3

Endlich durch

Das Gute an solchen Reisen:

• viel Bewegung (vom Bahnhof ins Hotel aufs Messegelände durch die Messehallen in die Innenstadt zum Hotel auf die Yogamatte zum Frühstück zur Messe durch Halle C1, C2, C3, C4, ins Pressezentrum, durch die Hallen C1, 2, 3, 4, B4, C1, C3, ins Pressezentrum C4 (etc.) Ausgang Nord zum Hotel zum Essen ins Hotel auf die Yogamatte zum Frühstück zum Bahnhof. Insgesamt rund 25 Kilometer zu Fuß.)

• Brillen

• Brillen

• BRILLEN

• Brillenmenschen

• Bloggerkolleginnen und -kollegen

• Capri-Sonne (oder Sun, ach)

 

Das Anstrengende an solchen Reisen: 

• zu viel Bewegung (autsch)

• zu wenig getrunken

• zu viel Klimaanlage

• zu wenig frische Luft

• zu viel zu tragen

• zu rasante Taxifahrt

• zu wenig Zeit

• am Ende völlig am Ende

 

Das Fazit dieser Reise:

• Hurra. (laut)

• Endlich. (Weil lange fette Vorfreude, aber auch weil puh, geschafft)

• Woah. (Papierbrillen aus Zeitungen, an mein Herz)

• Uff. (Soll heißen: Sehr anstrengend, aber sehr toll.)

Danke Euch allen, die Ihr wieder eine Wahnsinnsveranstaltung organisiert habt.

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Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: Storyteller und Selbstmarkenninja. Brillenbloggerin. Fußballautorin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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