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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Freitag, Fräulein, Farin

FURT \m/ Ok, für alle Uneingeweihten: Ich meine damit Farin Urlaub, den blondschopfigen Teil von den Ärzten, der angeblich „besten Band der Welt“, und sein „Racing Team“. Voilà: Farin Urlaub Racing Team alias FURT. Auf Solotour.

Keine Gefahr für die Öffentlichkeit

Und nachdem wir das geklärt haben, gebe ich Ihnen noch die Info, dass jener FU heute vor einer Woche unter dem diesjährigen Motto “Es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit” in Stuttgart gastierte. Logisch, dass schon lange lange die Karten bereitlagen und das Fräulein am Freitag endlich mal wieder FURT live genießen durfte.

FURT, Farin Urlaub Racing Team 2015 in Stuttgart

Fräulein bei Farin

Nach einer Endlosanfahrt durch den Feierabendstau (Immerhin: Die Landeshauptstadt hat ein dynamisches Parkleitsystem, auf dem schon von Weitem sichtbar „Farin Urlaub Racing Team” prangte. Nicht so schlecht für Fremde und Orientierungslose wie mich.) also rein in die gute alte Schleyerhalle. Das letzte Konzert mit von durch bei Farin war, soweit ich mich entsinne, im Mai 2009. Na gut, genau genommen wusste das noch der Kalender, nicht mein Kopf, jedenfalls: 2009. Da wurde der Auftritt im Rahmen der „Krachgarten“-Tour kurzerhand verlegt, von der Friedrich-Ebert-Arena Ludwigshafen mal eben in den Maimarktclub nach Mannheim. Und kurzerhand bedeutet: Vor der Halle stehen, Zettel lesen, in einem Affenzahn und Mördertempo (geblitzt! Verdammt!) zum Maimarkt rasen und mit einem Mörderkonzert belohnt werden.

FURT, Farin Urlaub Racing Team 2015 in Stuttgart

Aaaaber zurück nach Stuggi und zum Konzert letzte Woche. Die Schleyerhalle ist an sich eine tolle Location, nur war sie leider nicht voll. Das drückt einfach auf die Stimmung. Ja, man kann sich bewegen, man kann atmen, trinken, Luft holen, tanzen, hüpfen. Alles super. Trotzdem ist ein volles Konzert mit Megastimmung irgendwie besser. Aber was soll’s, einfach noch lauter singen, noch höher hopsen und noch wilder tanzen. Geht klar. Ins Schwitzen kommt man also allemal, auch in der nicht vollen Halle und bei eher herbstlichen denn sommerlichen Temperaturen draußen.

Springen mit Brille

Und nun zum eigentlich Thema dieses Blogposts, denn immerhin befinden wir uns auf einem Brillenblog. Ihr ahnt es schon: Springen, schwitzen, tanzen, das ist Hochleistungsherausforderung für Brille und Brillenträger. Zumindest für mich. Zu viele meiner Brillen sind aus Acetat und damit ohne extra Nasenpads oder andere Dinge, die für Halt sorgen. Und weil ich ein Mädchen bin (weil ich ein Mähähähädchen bin … huch, falsche Band), suche ich selbstverständlich die Brille zum Outfit aus, nicht etwa passend zu „sollte nicht rutschen“. Ergo trug ich meine schwarzblaue abgefahrene Dreiviertellieblingsfastlatzhose, blaues Trägerdings (Luft, wir brauchen Luft) und die blaue Retrobrille. Yeah, passt. Die ist zumindest nicht ganz so schwer und macht Hüpfereien halbwegs gut mit.

FURT, Farin Urlaub Racing Team 2015 in Stuttgart

Davon gab es dann auch reichlich. So viel getanzt (und gehüpft und geschwitzt) habe ich schon ewig nicht mehr. Trotz Dreads, die lustig mithüpften. Die Dreaddichte war übrigens in etwa so wie erhofft und vermutet. Farin eben. Punk eben. Mag ich eben. Und die nicht volle Halle sorgte dann wenigstens dafür, dass die Gläser beschlagsfrei durchs Konzert kamen – denn DAS ist mir auch schon des Öfteren passiert, und das ist mal so richtig *zensiert*

Danke, Farin, es war mir ein Fest. Mit Brille. Das HAHAHA war ZWICKAU wirklich ZEHN! Bombe.

Noch was hören? Noch was hören.

 

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein mit Brille: Storyteller, Brillenbloggerin. Ich erzähle die Geschichten durch zwei Gläser gesehen und kämpfe gegen die Tücken und Flecken des Brillenträgerinnenalltags.

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