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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Bad Head Day

Was andere als “bad hair day” kennen, ist bei mir eher der “bad head day”. Zum einen, weil ich dank Dreadlocks mittlerweile eher weniger Probleme mit meiner Frisur habe und die Dreads, wenn sie mich nerven einfach schnell hochknote; zum anderen aber auch, weil ich leider ziemlich anfällig für Kopfschmerzen bin.

Migräne mit Mütze

Auslöser gibt es unzählige, ob das “nur” Kopfweh oder schon Migräne ist, weiß ich nicht. Ein Arzt meinte mal, ich solle zu ihm kommen, wenn ich diese Kopfschmerzen habe. Ich blickte ihn skeptisch an, dachte an Wochenende, späten Abend, frühen Morgen, Freitagnachmittag, nickte und lächelte. Natürlich war ich nie dort, um das weiterzuverfolgen. Meistens kriege ich es auch ganz gut in den Griff, nur leider nicht immer. Aber hier soll es um den Zusammenhang mit der Brille gehen. Auch da gibt es zahlreiche Varianten, wie, wann und warum mir meine Brille(n) “Kopf” verschaffen. Eine davon: Mützen.

Sandra Walzer in St. Peter-Ording im Strandkorb mit Funk Food Brille

Ich liebe Kopfbedeckungen aller Art, Hüte, Tücher, alles super. Vor allem Mützen. Nur ist es so, dass diese meist recht eng am Kopf sitzen, vor allem mit Dreads. Wenn ich die Mütze also über sämtliche Haare und den Quadratschädel gezuppelt bekommen habe, dann fehlt immer noch eins: die Brille. Die kriege ich dann meist noch ganz gut aufgesetzt, die Bügel unter die Mütze und zwischen die Haare gepfriemelt – sitzt, passt. Wackelt nicht, das hat was für sich; so rutscht die Brille nämlich garantiert keinen Millimeter. Was aber definitiv fehlt: “hat Luft”. Sie kennen das Sprichwort? Jedenfalls, hier ist keine Luft mehr.

Sandra Walzer in St. Peter-Ording im Strandkorb mit KBL Brille

Die Lösung, die keine ist

Die Bügel werden an den Kopf gepresst, und je nach Brillen- und Bügelform und -material kann das sehr schnell sehr unangenehm werden. Was bei mir bedeutet, ich kriege Kopfschmerzen. Die “Lösung” bisher sieht aus wie folgt: Ich zoppele und zerre vor mich hin. Die Bügel ein bisschen hoch, sodass sie nicht direkt auf den Ohren aufsitzen. Die Mütze hält sie an ihrem Platz, das geht halbwegs. Und ich verrutschte das Ganze immer mal wieder, damit es nicht nur eine Druckstelle gibt. Manchmal lässt sich auch die Mütze ein bisschen weiten; damit sollte man allerdings vorsichtig sein, sonst leiert sie zu sehr aus. Dann ist nichts gewonnen, alles rutscht … im schlimmsten Fall (auch schon passiert) sogar über die Augen. Das wäre zwar am “bad head day” gar nicht so verkehrt, aber dann doch eher unpraktisch.

#FAIL mit Mütze und Brille und Kopfweh

Haben Sie Erfahrungen damit? Wie packen Sie die Brille unter die Mütze, damit die Birne nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen wird? Ich freue mich über Tipps (auch zu tollen neuen Mützen, Hüten, sonstigen Kopfbedeckungen, übrigens).

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein mit Brille: Storyteller, Brillenbloggerin. Ich erzähle die Geschichten durch zwei Gläser gesehen und kämpfe gegen die Tücken und Flecken des Brillenträgerinnenalltags.

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