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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Die Balance finden

Meditations-Apps schießen derzeit wie Pilze aus dem Digitalboden. Noch und nöcher Helferlein, die uns gelassener, entspannter, selbstgefundener machen wollen und sollen. Wie soll man sich da noch zurechtfinden?

 

Da hilft nur: ausprobieren. Wenn Sie einen solchen kleinen Begleiter für sich suchen, dann …

• testen Sie die freien Versionen, bevor Sie ein Abo-Modell wählen bzw. einen einmaligen Betrag für die App ausgeben.

• hören Sie sich die Stimme(n) für die angeleiteten Meditationen, Einschlafgeschichten etc. an – Sie werden schnell merken, ob Ihnen der Sprecher oder die Sprecherin angenehm ist.

• fragen Sie sich, was Sie von der App erwarten. Nur angenehme Melodien und Klänge? Angeleitete Meditationen? Meditationen für bestimmte Situationen?

• probieren Sie verschiedenen Angebote jeweils für ein paar Tage aus. Meist dauert es ein wenig, bis man sich an die jeweiligen Funktionen und Optionen gewöhnt hat.

• lesen Sie Reviews, oder, noch besser: Fragen Sie Freunde und Familie, wer welche App nutzt und wer mit was wirklich zufrieden ist.

• lassen Sie sich nur von Empfehlungen wirklich genutzter Apps leiten. Wer eine App ein-, zweimal geöffnet hat, kennt sie nicht gut genug – auch wenn er oder sie viel darüber zu sagen weiß.

• nutzen Sie typische Angebots-Tage wie jetzt der (vergangene) “Black Friday” oder “Cyber Monday”, Weihnachten oder Neujahrs-Sales … Es kommen immer Chancen, bei Abo & Co. zu sparen.

• legen Sie die ausgewählte und ggf. gekaufte/angemeldete App auf Ihrem Smartphone in den Direktzugriff (am iPhone z. B. unten ins Dock). So haben Sie sie immer vor Augen.

 

Und wenn Sie dann technisch alles vorbereitet haben: Bleiben Sie dran. Lassen Sie sich von Ihrer App erinnern, manche machen das äußerst charmant und zu selbst wählbaren Zeiten. Ich mag beispielsweise die Erinnerung abends gegen 21:30 oder 22:00 Uhr, so bleibt noch genug Zeit, aber nicht zu viel, um es wieder zu vergessen. Meist allerdings sitze ich schon am frühen Morgen, nach meiner Yogapraxis. So in den Tag zu gehen tut mir so richtig gut.

Ein paar Beispiele:

Calm (Fräuleins Favorit) – Fräuleins Tipp: “Daily Calm”, zehn Minuten, jeden Tag neu

Headspace

7Mind

Balloon – Fräuleins Tipp: besonders sympathischer Look

Buddhify – Fräuleins Tipp: toll, weil wählbar nach sehr vielen Situationen, auch “in der Küche” oder “beim Spazierengehen”

Pause – Fräuleins Tipp: vor allem im Büroalltag gut machbar; pure Pause ohne Schnickschnack

Relax Melodies – Fräuleins Tipp: für Musik- bzw. Klangfreunde, zum Selbstzusammenstellen

10 % happier – Fräuleins Tipp: für alle, die gut Englisch können und die Esoterisches unter allen Umständen vermeiden wollen

Noch etwas

Zwingen Sie sich nicht, und setzen Sie sich nicht unter Druck. Schon eine Minute am Tag ist besser als keine Minute. Und meditieren lässt sich mit jedem bewussten Atemzug. In der Supermarkt-Kassenschlange, am Bahnhof, im Wartezimmer oder eben auch einfach am Schreibtisch. Wenn Sie dann Lust auf mehr haben: Meine Favoriten-Lieblings-Herzens-App bietet eine tägliche Meditation an, die etwa zehn Minuten dauert. Perfekt. Aber auch 30 Minuten oder 60 sind möglich, oder frei wählbare Zeiten.

Sie wissen ja: Wenn Sie Zeit haben, meditieren Sie zehn Minuten. Wenn Sie keine Zeit haben, eine Stunde.  So oder so – gehen Sie ohne Vorbehalte, ohne Erwartung, ohne Hemmungen und mit Freude ans Werk. Lassen Sie sich von sich selbst überraschen.

 

Feinen 3. Advent wünscht

Ihr Fräulein

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein Walzer: Storyteller und Selbstmarkenninja. Brillenbloggerin. Fußballautorin. Ich schreibe privat seit etwa 30 Jahren, texte beruflich seit 1997 und bin selbstständig seit 2010.

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