Alte Fotos finden

In letzter Zeit auf dem Speicher gewesen? Oder im Keller, ganz hinten? Machen Sie mal. Vielleicht fällt Ihnen etwas in die Hände, was Ihre Augen leuchten lässt, selbst im dunkelsten kleinen Minikeller. So kurz vor Weihnachten sorgt der Blick in Kartons mit den Kinderbüchern, Fotoalben, Schulheften und allem, was unsere Geschichte im Lauf der Jahre geschrieben hat, für besonders viel Achjas und Hachjes.

Genießen Sie das, zeigen Sie Ihren Kindern, so Sie welche haben, oder Ihrem Partner, Ihren Freunden oder einfach den Menschen, die Ihnen lieb sind und die Sie noch nicht seit der Zeit der Kinderbücher und Schulzeugnisse kennen, diese Schätze.

Was besonders war

Wissen Sie, die Tage sind lang, aber die Jahre sind so sehr kurz. Schon wieder ist eins fast vorbei. Was hat Ihr 2017 geprägt? Meins war ein Jahr der Klarheit. Ich habe viel auf den Weg gebracht, Dinge hinter mir gelassen, mich Neuem geöffnet. Ich habe mein erstes Aquarellbild gemalt, und mein zweites und drittes. Ich habe Stricken (wieder) gelernt und mehrere Mützen, zwei Westen, ein halbfertiges Kleid und einen fast fertigen Schal gestrickt. Mein Logo ist neu, und ich sage Ihnen, das war gar nicht so leicht, das Loslassen von Bisherigem. Und so gibt es noch viel mehr, was mein 2017 besonders gemacht hat. Ich habe analog fotografiert und mit Polaroidkamera, ich war in München und in Berlin, ich habe Dinge zum ersten Mal gegessen und gelesen und gehört und gesehen und getan. Ich habe mich zum ersten Mal vor Dingen erschreckt, ich habe viel gelacht und noch viel mehr geatmet.

#threegratitudes

Dafür bin ich dankbar: dass dieses Jahr so voller Menschen und Lebewesen und Momente ist, die mich glücklich machen. Wofür sind Sie dankbar? Nehmen Sie sich doch mal fünf Minuten, um darüber nachzudenken. Genau jetzt. Finden Sie drei Dinge, für die Sie heute dankbar sind. Im Weltweitnetz wird dazu oft unter dem Hashtag #threegratitudes gepostet. Und vielleicht wagen Sie ja heute oder morgen ein Keller-Speicher-Abenteuer. Finden Sie Ihre Geschichte, finden Sie die Jahre. Finden Sie, was Sie ausmacht. Genau Sie. Nicht im Job, nicht als Mutter oder Vater, als Nachbar oder Schwester. Sie selbst, im Grunde Ihres Herzens. Machen Sie ein Foto davon, in Ihrem Kopf, und legen Sie dieses Foto in eine kleine Schatzkiste. Gern auch auf den Speicher, dann können Sie sich irgendwann zu einem Zeitpunkt in der Zukunft, die dann Gegenwart ist, wenn noch mehr Jahre hinter Ihnen liegen, wieder neu freuen.

 

Feinen 9. Dezember und noch viele feine Jahre wünscht

Ihr Fräulein