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Sandra Walzer, Fräulein Ideenfinderin

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Abenteuer Arbeitsplatzbrille (3)

Fertig: Das ist immer das wohlklingende Wort, das ich von Brillenläden sehr gerne höre. Eigentlich am liebsten, noch vor „Wir haben da was für Dich.“ Aber dazu an anderer Stelle mehr.

Hallo, Arbeitsplatzbrille

Vor gar nicht allzu langer Zeit also war es soweit, meine neue Arbeitsplatzbrille wartete auf mich. So habe ich mich erneut in die City aufgemacht, und diesmal hatte ich das Vergnügen, die Inhaberin von Bassmann Optik persönlich anzutreffen: Birgit Deck. Sehr angenehm, dass wir beide gleich auf einer Wellenlänge waren, und natürlich ist mir aufgefallen, dass sie bei meinem Betreten der Räume sofort die Brille von Arbeitsplatz- zu „normaler“ Brille gewechselt hat.

Arbeitsplatzbrille von Etnia Barcelona bei Fräulein Walzer

So kamen wir dann auch direkt ins Gespräch, warum ich denn da bin und wo ich denn her komme und wieso warum weshalb. Ich habe mich wirklich gut aufgehoben gefühlt – aber die Hauptrolle sollte ja nun die neue Brille spielen. Brillenfräulein Arbeitsplatzbrille im Etui Diese also hergeholt, und ich muss sagen: Ich habe mich richtig gefreut. Ja, klar, ok, ich freue mich immer über neue Brillen. Aber jetzt, wo ich sie noch mal gesehen habe, gefiel mir die Farbe *noch* besser. Viel Anpassung war gar nicht nötig, das war wirklich „aufsetzen und wohl fühlen“. Ein klein wenig die Bügel angepasst, damit mir das wertvolle Stück nicht doch von der Nase rutscht, und gut.

Grüß dich, Gleitsicht

Ein bisschen „aufgeregt“, oder sagen wir gespannt, war ich schon, wie das wohl sein wird mit der Gleitsicht. Das erste Mal „Durchdiegleitsichtbrillegucken“ erwies sich dann als … äh … Hallo? Gleitsicht? Ganz kurz bin ich erschrocken. Sollte da am Ende etwas falsch gelaufen sein? Aber nein, bei genauerem Hinsehen und Testen wurde dann schon deutlich, passt alles. Es ist eben einfach die leichteste Gleitsichtstufe, das ist fast nicht wahrnehmbar. Hm. Jetzt wiederum fing ich an zu denken: „Was, wenn das so wenig ist, dass es mir nichts hilft? Wie merke ich überhaupt, dass es mir etwas hilft? Keine Rücken- oder Nackenschmerzen sind ja auch schon was, aber ob das dann wirklich auf die Brille zurückzuführen ist? War es das wirklich wert? Ob das…“ Und so wäre es wohl weiter gegangen, hätte nicht Frau Deck mich wieder in die Realität geholt.

Erste Zwischenbilanz: Yay!

Das alles war Mitte Juli, also vor ziemlich genau zwei Wochen. Und ziemlich genau zwei Wochen trage ich jetzt die Arbeitsplatzbrille. Zeit für ein erstes Fazit, eine Zwischenbilanz. Und die lautet: Yey! Mit Ausrufezeichen, jawohl. Natürlich, es ist immer noch schwierig, das wirklich nur an der Brille festzumachen. Vielleicht spielt auch der Kopf mit rein, ganz sicher auch der neue Bürostuhl, den ich am gleichen Tag wie auch die Brille abholen konnte. Aber genau so war das alles ja geplant: Dass das Gesamtpaket macht, dass ich gut und ohne Schmerzen oder Probleme arbeiten kann. Wie ist es also mit dieser Brille? Ich habe:

• keine Druckstellen auf der Nase = Pluspunkt 1
• keine Kopfschmerzen gehabt seither = Pluspunkt 2
• keine Nackenschmerzen = Pluspunkt 3
• weniger Rückenschmerzen = Pluspunkt 4 (in Kombi mit dem Bürostuhl)
• sehr viel Spaß an dieser Brille, schon allein durch die Farbe
• gefühlt auch weniger Kopf-/Nacken-/Haltungsschmerzen mit dem Smartphone

Obwohl als Arbeitsplatzbrille konzipiert, kann ich sie auch „ganz normal“ draußen tragen, denn die volle Stärke im oberen Bereich ist die, die ich auch sonst brauche. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Ein pinkes Modell habe ich sowieso schon lange gesucht.

Arbeitsplatzbrille von Etnia Barcelona bei Fräulein Walzer

Noch mal genau hingeschaut

Ich versuche das mal zu beschreiben, wobei das alles ja nur (m)ein Gefühl ist. Herrjeminee, gar nicht so einfach. Also. Mir ist, als wäre es tatsächlich sehr viel weniger anstrengend für die Augen, von Rechner (weitere Distanz) zu Notizen auf Block auf Schreibtisch (nahe Distanz) zu wechseln. Es ist nicht jedes Mal neues Justieren notwendig, die verschiedenen Schärfebereiche oben und unten gleichen das aus. Stellen Sie sich einfach vor, Sie haben den ganzen Tag die Augen angestrengt, dazu noch in die Sonne und wieder ins Dunkle geschaut. Kennen Sie dieses Gefühl, dass die Augen „k. o.“ sind? Sich anfühlen, als hätten sie schwere Arbeit verrichtet? Letztendlich haben sie auch genau das.

Mit der neuen Brille fehlt das. Die Augen sind entspannt, damit ist das ganze Gesicht entspannt. Wer Yoga macht und sich schon mal bewusst auf die Entspannung von Gesicht, Mund und Zunge konzentriert hat, der weiß, was ich meine und wie angenehm das ist. Seit ich diese neue Brille während der Arbeit trage (und diese Arbeit besteht bei mir zu etwa 95 Prozent aus Schreibtisch- und Rechnertätigkeiten), habe ich die Brille während der Arbeit kein einziges Mal abgezogen. Und das will wirklich was heißen. Eher im Gegenteil: Wenn ich unterwegs bin und eine der vielen anderen Modelle auf der Nase habe, ist es direkt ein Wohltat, am Schreibtisch wieder zu wechseln. Und nicht nur da: Ich habe mich selbst beobachtet, dass ich immer öfter zu Hause zu dieser Brille greife. Zum Filmgucken, zum Herumsurfen am Laptop oder iPad, zum Twittern am Smartphone, egal. Es ist großartig, und ich bin sehr sehr glücklich, die Entscheidung pro Arbeitsplatzbrille getroffen zu haben.

Das war also mein „Abenteuer Arbeitsplatzbrille“. Wer Fragen dazu hat, weil er oder sie zum Beispiel selbst mit dem Gedanken spielt: Melden Sie sich gern bei mir. Natürlich freue ich mich auch auf und über Ihre Erfahrungen, so Sie welche mit Arbeitsplatzbrille gemacht haben, oder über Ihre Geschichten ohne eine solche. Haben Sie mit Absicht keine? Was stört Sie beim Arbeiten mit/ohne Brille?

Über die Autorin

Sandra Walzer ist Fräulein mit Brille: Storyteller, Brillenbloggerin. Ich erzähle die Geschichten durch zwei Gläser gesehen und kämpfe gegen die Tücken und Flecken des Brillenträgerinnenalltags.

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